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Achtsamkeitsretreat #1

Vor Ostern habe ich einige Tage auf Mallorca verbracht. Eine Kollegin und ich hatten vor einiger Zeit ein Achtsamkeitsretreat gebucht. – Ich für meinen Teil aus dem unbestimmten Bedürfnis heraus, mein Leben bewusster zu gestalten.
Hier ein kleiner Erfahrungsbericht. 🙂

Location:
Zunächst möchte ich jeden ermutigen, Coaching oder Workshops abseits von Büro und Alltag zu machen. Wir lebten auf einer unglaublich abgelegenen Finca und trafen uns mit unserem Achtsamkeitscoach einmal in einer idyllischen Bucht, an einem wunderschön entlegenen Wanderpfad und bei einer Picknick-area am Wasser. Es ist leichter, sich zu öffnen und fallen zu lassen, wenn der Himmel blau ist und der Wind den Duft vom Meer heranträgt und mein Alltag weit weg (zumindest für mich).

Definition Achtsamkeit:
Irgendwie versteht jeder etwas anderes unter diesem Begriff. Vielleicht muss das auch so sein, da jeder ihn individuell in sein Leben integrierten wird. Begriffe und ich sind eh so ne Sache 😉 Ich war neugierig, herauszufinden, was es mit der Achtsamkeit so auf sich hat und wie ich sie wahrnehme.
Stufen der Achtsamkeit sind Konzentration, Beobachten, Benennen, nicht Bewerten und nicht Reagieren. Mit meinen Worten ausgedrückt, da ich besser mit eigenen Bildern arbeite: ich stehe mit beiden Füßen und offenem Herzen im Leben und sehe die Welt um mich und mache mir ein Bild, und gleichzeitig bin ich wie ein Fels im Wasser, an dem die Welt abprallt. Nur ich bestimme, wie ich handle.

Herausforderungen:
Wie oft bewerte ich Situationen in meinem Alltag? Im Zug, im Bus, im Unterricht, beim Radeln, beim Essengehen, im Gespräch mit anderen? Was machen diese Bewertungen mit mir, mit meinen Beziehungen, mit meinen Freundschaften? Und wie oft gelingt es mir, dass ich nicht reagiere? Auf andere Menschen, auf eine Information, auf eine neue Situation?
Wie oft schaffe ich es, innezuhalten und zum Beispiel durchzuatmen, bevor ich überhaupt irgendetwas denke und das Gefühl habe, “ich muss…“?

(to be continued)

Author: carasmelody

daydreamer, hopelessly hopeful, I love the power of words, I love poems, words are soulfood

2 thoughts on “Achtsamkeitsretreat #1”

  1. Der Teil der Achtsamkeit, der Achtsamkeit ignoriert, gefällt mir besonders. Er beinhaltet das Wissen, das die Welt nicht für mich erschaffen wurde. Und das Wissen das meine Welt von mir erschaffen wurde. Konsequenz daraus, was nicht für mich gedacht, mit dem beschäftige ich mich auch nicht. Ich alleine habe die Wahl. Das macht Spaß. Es ist manchmal frustrierend für andere. Weil ich zb nicht mehr, wie heutzutage ja erwartet, auf eine Frage sofort antworte. Manchmal antworte ich auch gar nicht. Achtsamkeit führt irgendwann dazu sich selbst wahrzunehmen. Wenn das passiert wird das Umfeld, egal wie nah, zur Nummer 2. Das ist ein befreiender und wunderbarer Moment.

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