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Spiritualität und ich

zu: blogparade/ Wicca Secret – vielen Dank für den Anstoß.

Spiritualität und ich

Als Kind und z.T. Teenie habe ich viel Zeit in meiner Gedankenwelt, in meinen Träumen und erfundenen Geschichten verbracht. Ich lag so gerne auf dem Bett und hab Musik gehört dazu. Außerdem hab ich intensiv gefühlt und mir vorgestellt, was ich alles nicht sehen kann, und was aber da ist. Ich weiß, mein inneres Kind war spirituell und hatte einen flexiblen Geist. Und in love with the story.Dann kam die Realität und die Pubertät und die Schule, Prüfungen, Training, Freund. Kaum noch Zeit für meine innere Welt, die äußere war so laut und dominant, andere Dinge so unglaublich wichtig.
Manchmal, und manchmal, da nagte etwas an mir. Etwas in mir. Dass da mehr sein muss. Soll. Sollte. Könnte. Dass ich losgehen muss, suchen. Soll. Sollte. Könnte. Dass ich die falschen Fragen stelle.Doch das Nagen war leise. Noch.

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Noch vor einiger Zeit hätte ich behauptet ich wäre ein Kopfmensch, durchdenke Situationen und Probleme nach logischen Argumenten und sinnvollen Gedankenmustern. Es ist safe, so zu sein, oder nach außen so zu wirken.Emotionen zeigen, und über tiefgründigere Themem wie Kinesiologie, Achtsamkeit, Manifestieren bei Vollmond und die Kraft unserer Wünsche sind noch immer Themen, die ich in den alltäglichen Konversationen mit den meisten Menschen meide. Mein weirdness-Faktor erscheint mir in gewissen Kreisen bereits angemessen hoch, vielen Dank.Ich sage “mit den meisten Menschen“, denn es gibt immer wieder Überraschungen in meinem Umfeld, die mich sehen lassen, dass ich nicht die einzige weirde/ spirituelle Person bin. Ein kleiner Nebensatz öffnet Türen und Herzen. Und auf einmal rede ich mit anderen über energetische Verbindungen, die getrennt werden, und über Träume, die mir den Weg weisen, und Energien und Auren, und meine manifestierten Wünsche, die ich in den USA formuliert und nun in die Realität geholt habe, die ich tagtäglich lebe.

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Spiritualität ist für mich ein Begriff, mit dem ich wenig anfangen kann, wie mit den meisten abstrakten Begriffen übrigens. Er bedeutet für mich nichts konkretes und das mag ich nicht. 😉 Ich empfinde es so, dass ein spiritueller Geist offen ist und dadurch andere Dinge an der Welt wahrnimmt, als ein rein rationaler Geist. Zwei Menschen sehen einen Sonnenaufgang, und einer saugt die Wärme und Energie in sich auf, spürt den Neubeginn und die Kraft. Der andere macht ein Foto (und postet es wo auch immer 😉 ). Ein Mensch steht am Grab und legt Blumen hin, ein anderer sieht das Vermächtnis des Gegangenen in den Augen seines Kindes und sucht Zwiesprache im Stillen. Gleiche Welt, andere Wahrnehmung dieser. Andere Gefühle.Für mich geht es bei Spiritualität darum, sich mit dem zu beschäftigen, was das, das unsere Sinne wahrnehmen, in uns auslösen. Und es geht darum, eine Verbindung zu all diesen Sinnen herzustellen, um echt zu sein.

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Wenn ich zu diesem Thema ein Zitat nennen darf, dann das von Oprah Winfrey aus ihrem Buch “Was ich vom Leben gelernt habe“: Wir sind keine Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen. Wir sind spirituelle Wesen, die erfahren, Mensch zu sein. Das ist für mich die passende Perspektive auf Spiritualität.

Author: carasmelody

daydreamer, hopelessly hopeful, I love the power of words, I love poems, words are soulfood

5 thoughts on “Spiritualität und ich”

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