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Was ich von anderen über Achtsamkeit gelernt habe

Im Achtsamkeitsretreat auf Mallorca riet uns unser Coach, dass wir beobachten, zuhören und von anderen lernen können. Neugierde sei auch achtsam.

Also wurde ich neugierig
Erstaunlicherweise öffnete das Beobachten von meinem Umfeld allein mir schon die Augen für Menschen, die vielleicht ein wenig bewusster leben als andere. Für Aktivitäten, die mich still werden lassen und dazu inspirieren, sie für mich auszuprobieren oder zu entdecken.

Impulse aus meinem Umfeld
Mein Papa zum Beispiel sitzt liebend gern auf einer Bank vor dem Haus. Er weiß, wann die Amsel abends zum trinken kommt, wieviele Meisen im Fliederbusch waren und ob die Igel sich nachts gezeigt haben. Er beobachtet die kleine Welt um sich.
Die Katze meiner Schwester findet in einer Gruppe Menschen, die zusammensitzt, zielgerichtet den bequemsten Schoß zum schmusen und hält genüßlich, wenn Bauch und Ohren gekrault werden.
Meine Mama sitzt gern am Meer auf einer Mauer und hört den Wellen und den Möwen zu. Sie könnte da stundenlang sitzen und nimmt – für mich als Betrachter- nur die Abendstimmung in sich auf.
Eine Freundin von mir meditiert, indem sie an einen Ort geht, den sie in ihrer Fantasie geschaffen hat. Es ist immer der gleiche Ort.
Eine andere Freundin von mir hört mir zu und gibt mir durch ihre Stille das Gefühl, ihr Herz ist offen und ich werde wahrgenommen. Sie ist in dem Moment nur bei mir.
Mein Freund hat so viel Freude am Tanzen und setzt jeden Schritt aus Gefühl. Selten ist er so eins mit sich, wie dort, in dem Moment.

… und ich?
Durch das Beobachten von Menschen in meinem Umfeld und ihre achtsamen Momente, habe ich an meinem Alltag achtsame Momente entdeckt, die ich vorher gar nicht als solche wahrgenommen habe.
Ich beobachte gern Spatzen, wenn ich in Cafès sitze, oder meine Katzen. Ein schönes Plätzchen oder ein wundervolles Naturspektakel zu sehen, fällt mir auch nicht schwer 😊 Ich sitze gern am See und mache nichts, außer aufs Wasser zu schauen und dem Wind und den Enten zuzuhören. Und auch ich merke, wie tanzen um des Tanzens willen, ohne Choreografie und neue Figuren, mir Energie und Stille schenkt.

Außerdem habe ich natürlich auch Inspiration bekommen und das Meditieren an einem von mir erschaffenem Ort ausprobiert….doch kann mich noch nicht auf einen Ort festlegen. 😉 Ich bin zu begeistert vom Erschaffen meiner Fantasiewelten, als dass ich tatsächlich meditieren würde – und es tut gut.

In diesem Sinne – Danke und viel Spaß beim Beobachten eures Umfeldes.🌞😊

Author: carasmelody

daydreamer, hopelessly hopeful, I love the power of words, I love poems, words are soulfood

One thought on “Was ich von anderen über Achtsamkeit gelernt habe”

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