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Dazulernen

… oder voneinander lernen!

GEDANKEN ZU FREUNDSCHAFT

In den letzten Monaten, auch durch die Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen, habe ich gemerkt, welchen Menschen ich in dieser Phase gern meine Zeit widme und welchen weniger gern. Es gab Menschen, Freunde/innen und Kolleginnen, die mir sehr gefehlt haben und zu denen ich stets den Kontakt gesucht habe. Schön, oder?😊 Dass das durch digitale Medien möglich war.🙂 Und dass mir bewusst geworden ist, wie sehr ich die vielen lieben Menschen schätze, die mich begleiten.💕

Ich habe außerdem nach den Lockerungen versucht, insgesamt weniger Termine im Kalender zu haben – und so meinen social calendar zu verschlanken. Das führte dazu, da ich eh wöchentlich wenig Termine haben wollte, dass ich genau überlegte: möchte ich mit dieser Person überhaupt etwas ausmachen? Oder verbringe ich, vor die Wahl gestellt, lieber Zeit allein?

Und ab und zu war das so: ich wollte den Nachmittag lieber für mich, als mit einem Menschen etwas auszumachen; mir war also meine Gesellschaft lieber und ich hab mir die Zeit für ihn/sie nicht genommen. Gleichzeitig ist mir aufgefallen, dass ich mich bei manchen Freunden von mir aus wenig gemeldet habe, oder diese auch schon lang nicht mehr gesehen habe. Oder, dass ich ein Wiedersehen irgendwie nicht wirklich genossen habe. Oder dass ich erst nach Tagen auf eine Whatsapp Nachricht reagiert habe, weil ich einfach nicht mehr an diese Nachricht/ diesen Menschen gedacht habe. Wenn ich das so schreibe, schwarz auf weiß, klingt das möglicherweise hart (und dass ich mir so viele Gedanken gemacht habe, fällt mir jetzt erst auf…).

Gestern habe ich meinem Freund gegenüber erwähnt, dass ich mir irgendwie ab und an illoyal vorkomme, einigen Freunden gegenüber, weil ich mich nicht melde, oder mir die Zeit nicht nehmen möchte, wenn sie sich melden und man sich treffen könnte, oder es einfach nicht genieße.

MÄNNLICHE GEDANKEN

Er hat gefragt, ob ich das Gefühl habe, dass sie mich brauchen.

Spontane Antwort? Nein.

Seine Schlussfolgerung: wenn sie mich bräuchten, oder wenn sie über etwas bestimmtes reden wollten, oder etwas auf dem Herzen hätten, würden sie es schon sagen, und vielleicht noch einmal wegen einem Treffen nachfragen.
Und möglicherweise ist es für mich und die Freundschaft besser, drauf zu warten, dass ich jemanden sehen möchte und mich dann zu verabreden, weil ich es dann auch wirklich genieße und die Zeit auch als “quality time“ verbringe.

(Die Tatsache, dass ich diesen Blogbeitrag schreibe, lässt schon darauf schließen, dass mich dieses Thema beschäftigte… eben so wie seine Sicht.)

FAZIT

Hm. Die (für mich offensichtlich männliche) Sicht meines Freundes auf die Dinge klingt so einfach. Tu, was du möchtest, meld dich, bei wem du möchtest, genieße deine Zeit, egal, wie du sie verbringst (und mit wem). Einfach und vollkommen nachvollziehbar, für mich. 🙂😊 Side benefit und Erkenntnis: weniger nachdenken und mehr auf’s Gefühl hören – und Zeit schätzen, die ich mit lieben Menschen (und sei es auch nur digital…) verbringe und genieße ☀😉. Denen schicke ich an dieser Stelle einen digitalen Schmatzer der Wertschätzung.😘 Es ist schön, dass es euch gibt!

Und un bacio für meinen Freund! 💕😘 Ich lerne von ihm dazu. Grazie, amore!

Author: carasmelody

daydreamer, hopelessly hopeful, I love the power of words, I love poems, words are soulfood

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