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Zur Ruhe kommen

… oder: mich selbst nicht verlassen

Ich weiß nicht, wie es auch geht- mein Alltag ist seit den Semesterferien jedenfalls unendlich viel komplizierter geworden.

Endlich darf ich wieder Menschen unterrichten – halleluja! Die Freude ist groß, die Bedingungen bestenfalls komplex. Ich habe einige Klassen in Gruppen, abwechselnd im Schichtbetrieb, wiederum auch manche ganzen Klassen, andere halbe, wieder andere unterrichte ich auch immer wieder online. Meine organisatorischen Fähigkeiten sind gefragt, was mir grundsätzlich liegt. Jedoch haben meine Kapazitäten Grenzen, wie ich festgestellt habe. 😦

Zudem pendle wieder mit dem Auto, muss früh raus, in mein Lehreroutfit schlüpfen; ich muss tanken, Jause richten, einkaufen, meine Korrekturen iwann machen – ahja und dann sollte ich wieder mal zum Zahnarzt, Frauenarzt, Frisör und in der Apotheke muss ich auch noch vorbei. Von den verschiedenen Tests, die ich für diese Termine brauche, ganz abzusehen (wer blickt da noch durch?!?).  Was mir vor dem Lockdown alles leicht erschien, ja normal, Alltag halt, hat in den letzten Wochen unendlich viel Kraft von mir gefordert. Irgendwie war es wie von Null auf Hundert?

Wenn ich das Gefühl habe, es zerren viele Dinge an mir, klinke ich mich am Liebsten aus und suche Stille. So kann ich bei mir bleiben. Je nach Lust und Laune, sind hier einige Ideen zusammengestellt, falls es jemandem von euch auch ab und zu so geht: Welt aus, selfcare an!

1. Yin oder Chakra Yoga
Eine Zeitlang habe ich nur aktives Yoga gemacht, damit ich am Morgen in die Gänge komme, meistens eher 15 Minuten (Yoga with Kassandra, oder Mady Morrison).
Mittlerweile greife ich immer öfter auf ruhigere und auch wesentlich längere Sequenzen zurück, die mich herunterkommen lassen. Hier zwei favourites (obwohl mir bei Yoga with Kassandra so viele gut tun… )

2. Mantras
Meine geliebten geführten Meditationen geben mir gerade nichts, außer noch mehr Anforderungen. Ich muss entspannen, loslassen, akzeptieren. Uhu.

Daher habe ich gesungene Mantras ausprobiert zum Entspannen, und lieben gelernt. Ich fühle mich gleich entspannt und verträumt!

3. Ich suche keine Nähe von anderen Menschen.
Oder besser: nur von solchen, die mir gut tun. ♡♡♡

4. Ich esse in Stille. Ohne Handy, Musik, TV, Buch.
Einfach nur essen und genießen.

5. Ich trage mir Zeit für mich im Kalender ein.
So werde ich daran erinnert, mir diese Zeit zu gönnen – ob nun am frühen Abend oder direkt nach dem Unterricht, ist irrelevant. Ich nenne sie nach wie vor “Unzeit me”. Wenn ich aktiv sein, rausgehen oder spontan jemanden sehen will, ist das gut. Wenn ich einfach nichts machen möchte, ist das auch okay.

6. Instrumentalmusik
Ich höre oft am Morgen ein zwei schöne Stücke, zu meiner Tasse Kaffee, oder auch in einer Freistunde. Zehn oder 15 Minuten tun mir schon unglaublich gut! Aktuell bevorzuge ich Peter Helland, doch das kann wechseln.

https://youtu.be/_7__IbbU6ss

In diesem Sinne wünsche ich euch bzw uns allen eine wunderschöne Unzeit!:)

Author: carasmelody

daydreamer, hopelessly hopeful, I love the power of words, I love poems, words are soulfood

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