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Ich erlaube mir, vor dem Fest der Liebe …

Ich erlaube mir …dem Fluß des Lebens zu vertrauen.

Eine liebe Freundin und ich haben heute morgens diskutiert, wie schwer es ist, sich Dinge zu erlauben und – das Wort!! – loszulassen.

Auf der Heimfahrt – driving home for Christmas- hatte ich vier Stunden Zeit, meine Gedanken und Emotionen laufen zu lassen.
Alles, mit dem ich noch immere hadere, das mich nervt, wo ich mich schlecht fühle… und irgendwie im Gedankenkarussel machte es Plopp.

Auf der Suche nach einem Gedanken in diesem Karussell, der mir FRIEDEN bringt (inspiriert von Laura Malina Seilers Selbstliebe-Adventskalender), kam obige Nachricht an mich selbst.

Ich erlaube mir, dem Fluss des Lebens zu vertrauen.

Warum auch nicht? Durch ihn bin ich in Österreich gelandet, hab meine berufliche Zukunft neu gestaltet, mir ein eigenes Leben aufgebaut und mich weiterentwickelt und wiederentdeckt, bevor ich mich in einen waschechten Österreicher verliebt hab. 🙂 den ich bald meinen Mann nennen darf. Nichts hat sich je richtiger angefühlt, als heute und jetzt an diesem Punkt zu sein, mit allem, was ich schätze und liebe.

Die “Kehrseite” des Flusses: ich bin ihm gefolgt und hab meine Heimat hinter mir gelassen, va meine Eltern. Meine Eltern werden alt, ich kann nicht viel helfen. Sie zu sehen ist mit Aufwand verbunden, was dazu führt, dass man sich maximal alle 6-8 Wochen sieht. Mein schlechtes Gewissen meldet sich phasenweise lautstark – wegen Mamas Krankheit gerade brüllt es mich an, Papa ist zuviel allein, sie ist krank, etc…

Ich gewinne nie. Bin ich in Österreich glücklich, fühl ich mich ab und zu schlecht, als würde ich sie vernachlässigen. Fahre ich öfters hoch, ist es oft, weil ich denk, ich muss, doch mein Herz ist in Österreich und bei meinem Leben dort. Plopp. Plopp. Plopp. Wie als wenn der Fluss sich meldet 😉

Ich erlaube mir, dem Fluss des Lebens zu vertrauen.

Wenn ich liebe, wo er mich hingeführt hat, macht es auch Sinn, darauf zu vertrauen, dass ich jetzt genau da bin, wo ich sein soll. Ich bin genau da richtig, wo ich bin – mit allen Konsequenzen und mit allem Schönen und Wunderbaren.

Ade, schlechtes Gewissen. Ich erlaube mir, dich in 2021 abzulegen und starte von nun an als freier Mensch mit Mitgefühl, Liebe und Warmherzigkeit – und Vertrauen.

Ich wünsche allen frohe Weihnachten mit viel Leichtigkeit im Herzen ♡

Author: carasmelody

daydreamer, hopelessly hopeful, I love the power of words, I love poems, words are soulfood

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